Herzlich Willkommen

Schön, dass du auf meiner Seite gelandet bist! Ich möchte mich kurz vorstellen: Mein Name ist Mandy, ich bin inzwischen 22 Jahre und bin zum Anfang des Jahres nach Bielefeld gezogen. Wenn ich gerade mal nicht durch die Weltgeschichte tingle, arbeite ich hier bei der Polizei - In der Verwaltung. Ursprünglich sollte dieser Blog in erster Linie dazu dienen dich an meinen Gedanken über Bücher teilhaben zu lassen, die ich gerade lese. Das waren bis vor kurzem zum Großteil Fantasy-Bücher. Mittlerweile lese ich aber in so gut wie alle Richtungen, nur für Thriller konnte ich mich bisher nicht erwärmen. Inzwischen wirst du hier aber schon beinahe mehr Einträge über das Reisen und meine persönlichen Challenges finden: Wie eben schon kurz angemerkt, bin ich sehr gerne und sehr viel unterwegs, das auch vermehrt an Plätzen, die nicht unbedingt Touri-like sind. Somit lasse ich dich sehr gerne an besonderen Plätzen teilhaben. Soweit steht der Plan, ich werde sehen, dass ich diese Seite schnell zum Leben erwecke, damit ich dir an dieser Stelle - zu Recht - ganz viel Spaß beim Erkunden meiner Seite wünschen kann ;)

#RanandenSuBmitAva 2. Buch Januar 2018

Eeeeendlich habe ich auch das 2. Buch der "Ran an den SuB mit Ava"-Cahllenge durchgelesen. Die Rezension von Seelen findet ihr Hier! 

#60Aufgaben-Challange Nr. 9: Du oder der Rest der Welt

Nun Ist auch das 3. Buch einer 2018ner-Challenge beendet und die Rezension dazu findet ihr hier

 

Für die Nummer 9 der 60-Aufgaben-Challenge, die da lautet "Ein Buch mit mindestens einer Person auf dem Cover" habe ich mir den 2. Teil "Du oder der Rest der Welt" von Simone Elkeles ausgesucht.

#60AufgabenChallenge Nr. 20: Ich bin dann mal weg

Und auch das erste Buch der 60-Aufagben-Challenge ist beendet. Und zwar habe ich mir da für den Anfang die Nr. 20 rausgepickt: "Ein Buch über Krankheit oder Tod". 

Da ich mich sowieso mal etwas näher mit dem Thema auseinandersetzten wollte, habe ich mich für "Dann bin ich eben weg" von Christine Fehér, eine Geschichte über Magersucht, entschieden. 

 

Meine Rezension davon findest du hier.

#RanandenSuBmitava Januar 1. Buch

Mein erstes Buch für die Ava Reed-Challenge ist "Ewiglich die Sehnsucht" von Brodi Ashton und somit auch mein erstes gelesenes Buch in 2018.

 

Meine Meinung dazu kannst du hier lesen.

Rezension:

Pflock trifft Herz - Fairy Flower

Erschienen im: Dezember 2017

Folgebände: Keine

Seitenzahl: 373 

Preis: 0,99 € (E-Book)

 

Erster Satz: "Der Schulhof leerte sich langsam."

 

Kaufgrund: Rezensionsexemplar

 

Zunächst einen ganz ganz lieben Dank an Katharina Rambeaud für das Rezensionsexemplar.

 

Einfach mal eine ganz andere Story. Wirklich wissen, was als nächstes kommt ist unmöglich und überhaupt den Charakteren zu vertrauen, ob sie Gut oder Böse angehören ist nahezu eine Meisterleistung.

 

Die Story: Mira ist ein gewöhnliches Mädchen. Bis auf die Tatsache, dass sie in der Nacht auf die Jagd geht, Vampirjagd.Gemeinsam mit ihrem Bruder Sam schützt sie die Stadt und besonders ihre jüngere Schwester Belle vor den Blutsaugern. Im Schulalltag bleibt sie unauffällig und versucht so gut es geht ihrer Erzfeindin Janet aus dem Weg zu gehen. Bis plötzlich ein neuer Schüler auftaucht, der Mira auf einen bösen Verdacht führt: Ein Vampirlord ist wieder in der Stadt und will nicht nur Rache an Mira sondern auch neue Macht die nur Belle ihm geben kann. Die Story ist sehr gut ausgearbeitet und sehr umfangreich, vielleicht sogar so umfangreich, dass ein paar Informationen, die mich als Leser doch noch interessiert hätten, untergegangen sind, z. B. wie kam es dazu, dass ausgerechnet Miras Familie die war, die zur Vampirjagd auserwählt war?

 

Die Charaktere: Mira ist extrem sturköpfig, wodurch sie oft eher wie eine 12 Jährige wirkt, was ab ca. Seite 150 schon etwas nervt. Leider wird das bis Seite 250 auch nicht weniger. Dafür sind Belle und Sam umso sympathischer und auch Lisa und Christian habe ich schnell ins Herz geschlossen. Sogar für Janet entwickelt man am Ende des Buches ein Verständnis und erhofft sich alleine um ihrer Schwester Willen ein Happy End. Im Gegensatz zu Mira wirkt die 12-jährige Belle oft viel zu erwachsen, da hätte sich Mira gerne mal eine Scheibe von abschneiden können ;).

 

Der Schreibstil: Die Autorin hat sich hier für die dritte Person entschieden. Allerdings das, was ich bei "Forever again" bemängelt habe, mit Bravour umgesetzt. Sie hat die 3. Person genutzt, um aus allen Sichten zu schreiben und trotz der 3. Person auch Gedanken der Charaktere wiedergegeben (ob es die nun auch tatsächlich brauchte, sei mal dahingestellt, aber es sollte wohl noch etwas Humor mit in die Geschichte bringen). "Fairy Flower" hat hier für nahezu jede Beschreibung die perfekten Worte gefunden, was mir auch gleich zu Anfang aufgefallen ist. Die ersten Kapitel sind eher kürzer gehalten und lassen sich dadurch schnell weglesen, später werden die Kapitel dann deutlich länger.

 

Das Cover: Okay, ganz ehrlich: Mein Geschmack trifft es überhaupt nicht und in der Buchhandlung würde ich es wohl kaum in die Hand nehmen, wenn ich vorher nicht schon etwas darüber gehört hätte. Zum einen liegt es an dem Lila, obwohl ich weder zu den Mädchen gehöre, die "Ihhh Pink!" rufen, noch zu denen die immer in einem rosa Prinzessinnenschloß mit pinker Einrichtung leben wollte. Vielleicht liegt es aber auch, so leid es mir tut, einfach nur an der abgebildeten Frau, die Mira vielleicht sogar wirklich gut trifft, aber mit dem Halsband und dem Augen-Make-Up und dem Gesichtsausdruck hat es für mich einfach absolut nichts anziehendes. Einzig der Titel klingt für mich interessant und ansprechend.

 

Fazit: Ein Buch das Abwechslung und Spannung bietet und einen definitiv nicht enttäuscht wenn man mit nicht zu hohem Erwartungen rangeht. 

 

Von mir erhält diese Buch: 

Für das Cover: 1/5 

Für den Schreibstil: 4/5 

Für die Charaktere: 4/5 

Für die Spannung: 4/5 

Fur das Gefühl: 3/5 

Für den Humor/Ironie: 3/5 

 

Gesamt: 19/30 ❤

 

Letzter Satz: "Heute war alles gut."

Rezension:

Forever again - Für alle Augenblicke wir - Lauren James

Erschienen am: 18. September 2017

Erschienen im: Loewe Verlag

Folgebände: Forever again - Wie oft du auch gehst (Frühjahr 2018)
Seitenanzahl: 377 

Preis: 18,95 € (Hardcover)

 

Erster Satz: "Bei ihrer letzten Begegnung war es bereit spät am Abend und sie wurden verfolgt."

 

Kaufgrund: Spontankauf. Ansprechender Klappentext sowie Cover. Anderes Themengebiet als "das Übliche".

 

"Forever again", das ist tatsächlich Schicksal nach meinem Geschmack, auch wenn ich es wirklich ohne jegliche Erwartung gekauft habe. Zunächst war ich sogar eher abgeneigt dieses Buch zu kaufen, da es doch einen sehr jugendlichen Touch hat.

Daher habe ich, was ich wirklich selten tue, mich in der Buchhandlung hingesetzt und angefangen reinzulesen. Da der Schreibstil aber doch nicht übertrieben Jugendhaft zu sein schien und mich die Neugierde gepackt habe, habe ich es letztendlich mitgenommen. 


Die Story: In dem Buch handelt es sich um zwei Menschen, Katherine und Matthew, die sich in vier verschiedenen Epochen begegnen: 1745, 1854, 2019 und 2039. Wobei 2039 gleich zu Beginn schon mit der Geschichte von 2019 verknüpft wird. In jeder Epoche treffen sie mit einem vertrauten Gefühl, ohne zu wissen woher es stammt, aufeinander. In jeder Epoche gibt es einen Aufstand, der die Beiden enger zusammenschweißt. Doch die Geschichte scheint sich immer zu wiederholen: Kennenlernen, mögen, Komplikationen, vertragen, lieben, tot und..... lest selbst...

Die Epoche von 1745 fand ich zunächst die am langweiligsten, mit dem Aufstand der Schotten der ab ca. Seite 50 langsam beginnt steigt aber auch dort die Spannung.

Zum Ende hin hat man dann sogar Angst die nächste Seite aufzublättern und weiterzulesen, weil die Geschiche einfach so unberechenbar ist, und jederzeit etwas passieren könnte das alles, was bisher noch gut ist, mit einem mal zerstört werden kann.

 

Der Schreibstil: Man braucht eine Weile, bis man in die Gechichte eingefunden hat, auch wenn die Geschichte ohne große Umschweife beginnt. Man muss sich zunächst an die Zeitsprünge gewöhnen, dies ist aber, in meinem Fall zumindest, ab Kapitel 5 vollends geschehen.

Meiner Meinung nach verdient Frau James hier größten Respekt für den hervorragenden Schreibstil. Sowohl im Jahr 2039 als auch im Jahre 1745 sind die Dialoge authentisch und zeitgemäß. Während in den früheren Jahren noch der eloquente Schlagabtausch zwischen Katherine und Matthew stattfindet kommt es im 21. Jahrundert durch Zeitungsartikel, Internetrecherchen, Notitzzettelchen oder E-Mail-Verläufen zu Abwechslung, deren Aufmachung übrigens auch wirklich die Liebe zum Detail erkennen lässt.

Der Schreibstil ist in der 3. Person gehalten, ich bevorzuge grundsätzlich eher die 1. Person, aber wenn man sich schon für die 3. Person entscheidet, hätte ich es auch für sinnvoll empfunden davon gebrauch zu machen und auch ein wenig mehr auf die Gedanken von Matthew einzugehen und nicht nur Kathys Sicht wiederzuspiegeln.

Schön hätte ich es noch gefunden wenn Lauren James sich für das Jahr 2039 irgendeine technologische Entwicklung hätte einfallen lassen, aber bis auf verschärfte Kontoll- bzw. Überwachungsmaßnahmen, sowie die Möglichkeit Daten direkt vom Tablet an die Wand zu projizieren, kam da nichts. Natürlich kann man in diesem Punkt nicht sagen, es wäre ein MUSS gewesen, dennoch hätte ich es alleine für die Vorstellung spannend gefunden.

 

By the way: Eine andere Sache die mir während des Lesens noch durch den Kopf ging: 2019 spielt jetzt logischerweise in der Zukunft... lustig (oder merkwürdig) wird es, wenn man das Buch 2019 oder 2020 rereaden möchte und diese Jahre dann plötzlich der Gegenwart oder eben sogar schon der Vergangen angehören.

 

Cover: Wie bereits zu Anfang erwähnt, finde ich, dass das Buch einen sehr jugendhaften Touch hat. Bei genauer Betrachtung fällt aber, besonders bei dem Mädchen, die Kleidung auf, die die verschiedenen Zeiten darstellen sollen. Ich würde sagen, das Cover ist schön, aber nicht unbedingt etwas außergewöhnliches.

 

Fazit: Hier kauft man nicht nur eine Zeitreisegeschichte mit Lovestory, das hier ist die perfekte Mischung aus Liebe, Fantasy und Detektivarbeit.

 

Von mir erhält diese Buch: 

Für das Cover: 4/5 

Für den Schreibstil: 4/5 

Für die Charaktere: 4/5 

Für die Spannung: 4/5 

Fur das Gefühl: 4/5 

Für den Humor/Ironie: 4/5 

 

Gesamt: 24/30 ❤

 

Letzter Satz: "Sie würde eine sehr gute Programmiererin werden."

Rezension:

Das Schicksal ist ein mieser Verräter - John Green

Erschiene  am: 30. Juli 2012

Erschienen im: Carl Hanser Verlag

Folgebände: Keine

Seitenzahl: 288

Preis: 18,00 € (Hardcover)

            9,95 € (Taschenbuch)

 

Wie soll man dieses Buch rezensieren?

Es kommt einem doch so belanglos vor Schreibstil oder Cover zu analysieren, wenn es doch so viel mehr ist als das... aber Nun gut... Ich fange wohl am besten damit an, dass ich mich mit dem Anfang des Buches etwas schwer getan habe, weil ich mich einfach noch gegen das Thema Krebs gesträubt habe... als ich mich bei Seite 80 endlich dazu aufraffen konnte weiter zu lesen, habe ich das gesamte Buch bis auf die letzten 20 Seiten in einer Nacht durchgelesen.

 

Auf dem Klappentext steht eine Beurteilung von Werner Bartens "Wer hier nicht weint ... fühlt wohl schon lange nichts mehr" was jemanden wie mich mächtig unter Druck setzt. Ich möchte nicht sagen, dass ich gefühlskalt bin, aber ich bin auch kein Mensch der bei jeder Kleinigkeit sofort losflennt. Es gibt die eine Handvoll Filme die ich 1000 mal schauen kann und wo ich auch beim 1000 mal immer noch heule, aber das sind eben nur wenige, wobei ich mich auch grundsätzlich von traurigen Filmen sowie Büchern versuche fernzuhalten. Das entspricht einfach nicht meinem Wesen. Und doch, muss ich den Bewertungen recht zusprechen. Selbst ich musste heulen und ich spreche nicht von Ein paar Tränen vergießen, ich spreche tatsächlich von richtigem heulen wie es bei mir gefühlt alle fünf Jahre mal aufkommt... Ich kann nicht sagen, dass ich nun nach diesem Buch ein Fan dieses Genres geworden bin, aber es hat sich defintiv gelohnt es zu lesen. 

 

Viele Bücher, vermutlich die meisten, liest man, einfach weil sie Spaß machen, über manche grübelt man vielleicht auch etwas länger nach, aber dieses Buch scheint tatsächlich einen richtigen SINN zu haben. Wenn lernt es wieder schätzen gesund zu sein, man ist dankbar das man wirklich keine Sorgen in seinem Leben hat, wen interessieren schon unsere wehwehchen. Wir sollten Glücklich und Dankbar sein und das Leben genießen. Zwar weiß ich nicht, ob das Tatsächlich John Greens Intention dahinter war, aber dies ist auf jeden Fall meine persönliche Verbindung zu dem Buch. 

 

Bei einem Buch wie diesen auf etwas wie den Schreibstil oder das Cover einzugehen kommt einem Belanglos vor 

Zwischenbericht:

Das Schicksal ist ein mieser Verräter - John Green

Schicksal.... Hach... eigentlich müsste man meinen, dieses Buch wäre wie für mich gemacht; ich kenne bisher niemanden der noch verkitschter ist als ich, vielleicht habe ich aber genau deswegen so lange gezögert dieses Buch zu kaufen. Ich mag keine Krebs-Bücher. Krebs-Bücher sind doof (Wie auch John Green in diesem Buch so schön schreibt). Generell lese ich keine traurigen Bücher und welche, die den Anschein haben, sie könnten solche sein. Da ich mich ja aber zur Zeit was Genres angeht versuche zu öffnen und ich ja gerade zu auf der Suche nach traurigen Büchern war (wo mir einfällt, dass ich "Beim Leben meiner Schwester" auch mal auf meine Wunschliste packen könnte), kam mir "das Schicksal ist ein mieser Verräter" wie gerufen. So, und was halte ich nun von dem Buch? Der Schreibstil gefällt mir tatsächlich sehr gut und mir kam alleine bis jetzt (Seite 80) schon zwei mal der Gedanke "okay, dieses Buch würde defintiv nicht umsonst so hoch angepriesen". Es ist wirklich richtig gut. Nur komme ich irgendwie nicht weiter. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich einfach nicht weiterlesen will, weil ich nicht weiter zu einem Punkt vorrücken möchte, an dem es vermutlich traurig wird, aber am Buch an sich liegt es auf jeden Fall nicht! Nichts desto trotz werde ich weiter lesen und einfach hoffen, dass alles gut wird... *ja klar*....

Rezension:

Was wir dachten, was wir taten - Lea-Lina Oppermann

Erschiene  am: 06. November 2017

Erschienen im: Beltz & Gelberg - Verlag

Folgebände: Keine

Seitenzahl: 177

Preis: 12,95 € (Broschiert)

 

Erster Satz: "Wir werden dir erzählen, was wirklich passiert ist."

 

Kaufgrund: Lust auf Abwechslung und die Neugierde, was Schülern sowie Lehrern in so einer Situation durch den Kopf geht. 

 

*seufz*.... Genau in diesem Moment habe ich die letzte Seite von "Was wir dachten, was wir taten gelesen" und ich bin echt fertig... Ich denke, um über dieses Buch hinwegzukommen braucht es schon seine Zeit, aber seien wir ehrlich: Das kann man sich auch schon im Voraus denken, wenn man die Thematik des Buches bedenkt. 

Dennoch: Trotz eben dieser thematisch schweren Kost, hat es die Autorin geschafft, dem Buch einen lockeren Schreibstil zu verleihen, sodass es flüssig durchzulesen ist. Dazu kommt der grundsätzliche Aufbau des Buches, der dazu verleitet es gar nicht mehr aus der Hand zu legen: Die Kapitel sind eher kurze Absätze und gehen ineinander über, so dass man einfach in diesem Lesefluss bleibt.

 

Zu der Story an sich möchte ich eigentlich gar nicht viel erzählen, weil man mit jedem Wort ein Wort zu viel schreiben könnte. Nicht alle Handlungen, oder auch Nicht-Handlungen, kann man als Leser nachvollziehen, aber man kann auch nicht erwarten, dass sich Menschen in einer solchen Ausnahmesituation verhalten, wie man es mit klarem Verstand tun würde. Froh bin ich allerdings auch, dass ich mir die Inhaltsangabe bei Amazon gerade erst durchgelesen habe, denn die hebt meines Erachtens schon einiges an Rätseln und Spannung im Vorfeld auf.

 

Die Charaktere: 

Erzählt wird die Story aus drei Perspektiven: Fiona, die "Streberin", die heimlich in den Klassenhelden Sylvester verknallt ist. Mark, dem "Einzelgänger" der, wie ich finde, mit zu den interessantesten Charakteren gehört und seine Handlungen die am Unvorhersehbarsten sind. Mr. Filler, der Klassenlehrer, der in dem ganzen Buch doch eine eher sehr passive Rolle übernimmt. Die Idee aus der Perspektive des Lehrers zu schreiben finde ich sehr clever und als Leser auch sehr reizvoll, dafür überrascht Mr. Filler dann aber doch mit einer sehr passiven Rolle. In einigen Situationen fragt man sich dann doch, egal ob nun Amokläufer oder nicht, sollte er als Klassenlehrer da nicht doch mal eingreifen? Naja, aber er macht sich lieber Gedanken über seine Freundin und seine Karriere...  Auch die anderen Klassenkameraden haben jeder für sich eine interessante Hintergrundgeschichte und Frau Oppermann hat es hier geschafft, entweder über die Einstellung der Protas zu den jeweiligen Mitschülern und wie es zu dieser Einstellung kam oder das, was Herr Filler über die familiären Verhältnisse wusste, das perfekte Mittelmaß an Informationen über diese preiszugeben. Nicht zu viele, als dass es überzogen wäre, aber eben so, dass der Leser ohne Fragen zurückbleibt. Einzig der Charakter von Sylvester wirft bei mir Fragen auf: So wird er zuerst als eher cleverer, symphatischer Junge beschrieben und im Laufe des Buches immer arroganter und unbeliebter, bis die Sache schlussendlich ganz und gar eskaliert, wo ich mich frage: Wer war Sylvester überhaupt, warum ist er so, wie er ist? Gerade weil er in dem Buch eine tragende Rolle zu spielen scheint, wäre es hier interessant gewesen noch ein paar mehr Informationen über ihn und sein Leben, seine eigene Einstellung und seine Gedanken gahabt zu haben.

 

Fragen die man sich über das ganze Buch hinweg stellt sind dann aber einfach solche wie: Wie soll das ausgehen? Es können nicht alle einfach umgebracht werden, aber wie sollen die Schüler aus dieser Situation wieder heile herauskommen? Und natürlich: Was ist eigentlich das verdamme Motiv des Amokläufers? Was bezweckt er mit diesen "dummen" Aktionen? 

Nichts in diesem Buch geschieht einfach so, wie man es erwartet. Deswegen sei einfach gespannt was dich erwartet, wenn du dich dafür entscheidest dich mit diesem Thema auseinanderzusetzten.

 

Das Cover: Tja, viel gibt es da nicht zu sagen, das Cover ist schlicht, aber genauso passt es zu der Story. 

 

Von mir erhält diese Buch: 

Für das Cover: 4/5 

Für den Schreibstil: 5/5 

Für die Charaktere: 4/5 

Für die Spannung: 4/5 

Fur das Gefühl: 3/5 

Für den Humor/Ironie: 2/5 

 

Gesamt: 22/30 ❤

 

Letzter Satz: "Was bleibt"

Zwischenbericht:

Was wir dachten, was wir taten - Lea-Lina Oppermann

Eigentlich sollte dieses Buch auf meiner Wunschliste für Weihnachten landen. Aus undefinierbaren Gründen musste es dann aber doch für andere Bücher Platz machen. Mittlerweile weiß ich natürlich wieso: Völlig im Kaufrausch seh ich es ganz unschuldig bei Thalia vor mir liegen, da hatten wir beide, weder das Buch noch ich, eine Chance. Es musste mit. 

Das Buch wird bislang aus 3 verschiedenen Persektiven erzählt, dem Lehrer, der "Streberin" und dem "Außenseiter"/Einzelgänger. Es gibt keine lange Vorgeschichte, man ist sofort drin und die Protas lernt man Zwischendurch etwas kennen, wenn sie über Situationen aus ihrem Leben nachdenken. Ein bisschen ähnelt es einem Puzzel: Man bekommt einzelne Teile zugeworfen und am Ende ergibt es dann (hoffentlich) ein Bild, ein Ganzes. Nun muss man sagen, ist das nicht unbedingt ein Genre, dass typisch für mich ist, umso erstaunter war ich, als es dann doch relativ plötzlich und unerwartet zu der Wendung kam. Ich weiß nicht was ich erwartet habe: Gedanken von Schülern und Lehrern während sie im Klassenzimmer warten und rätseln und bangen. Vielleicht Schüsse von draußen hören. Auf Rettung warten. Jedenfalls hörte ich selber - für den kurzen Moment - mein Herz schneller klopfen. Ich bin gerade auf Seite 50, also noch nicht so weit, da das Buch aber auch nur 177 Seiten umfasst und - sein wir ehrlich - es doch ein bisschen langweilig wäre, wenn die Protas keinen direkten Kontakt zu dem Amokläufer hätten, bleibt der Autorin ja auch nicht allzu viel Zeit erst groß Spannung aufzubauen. Und so eine plötzlicher "Schock" hat ja irgendwie auch was.

Der Schreibstil ist sehr locker und neumodisch gefasst. Ich bin noch nicht ganz sicher, ob es realistisch ist, über was die Protas sich so den Kopf zerbrechen, aber vielleicht macht auch gerade das so neugierig.

Rezension:

Dash & Lily - Ein Winterwunder - Rachel Cohn & David Levithan

Erschienen am: 09. Oktober 2017

Erschienen im: cbt-Verlag

Folgebände: Dash & Lily - Neuer Winter, neues Glück

Seitenzahl: 352

Preis: 9,99 € (TB)

 

 

Kaufgrund: Spontankauf. Lust auf eine lockere, romantische Liebesgeschichte.

 

Erster Satz: "Ist sowas wirklich möglich?" 

 

Die Story: Dash und Lily. Beide leben in New York, beide lieben Bücher und beide sind auf ihre eigene Art und Weise etwas schräg. Lilys Bruder ist der Meinung sie braucht dringend einen Freund, so veranlasst er durch ein rotes Notizbuch eine Art Schnitzeljagt durch New York, angefangen in dem Lieblingsbuchladen von Lily. Durch verschiedene Kreterien (angefangen damit, das derjenige der das Notizbuch in DEM Regal, neben DEM Buch findet) stellt er sicher, dass der Finder Lilys Anforderungen gerecht wird. 

Vorneweg gesagt: Natürlich ist dieses Buch total vorhersehbar. Das hat es für mich aber in keinster Weise schlechter gemacht.

Ehrlicherweise muss ich auch sagen, dass ich zu Anfang etwas enttäuscht war, als ich gelesen habe, dass die Idee der "Schnitzeljagt" von Langston, Lilys Bruder stammt. Somit stimmt für mich zunächst das ganze Gerüst auf dem die Geschichte beruht nicht. Gott sei dank, schien das von Rachel Cohn und David Levithan bedacht gewesen zu sein und es wurde zum Schluss auch darauf nochmal eingegangen, was das Ganze für mich wieder wunderschön abrundete. 

 

Die Charaktere: Lily ist genau das, was man sich unter einem "artigen" Mädchen vorstellt: lieb, ruhig, wohlbehütet bei Ihrer Familie aufgewachsen und ein richtiger Sonnenschein, der sich jedes Jahr auf ein schönes Weihnachtsfest mit der gesamten Familie freut. Dennoch hat sie aber auch ihren eigenen Kopf und weiß diesen durchzusetzten. 

Von Dash könnte man beinahe behaupten er sei das komplette Gegenteil, obwohl er auch kein typischer "Bad boy" ist, spielt er seine getrennt lebenden Eltern gegeneinander aus um möglichst seine Ruhe vor ihnen zu haben und seine Zeit alleine mit seinen Büchern oder seinem besten Freund, Boomer, verbringen kann. Von Weihnachten hält Dash gar nichts, auch sonst scheint er eher pessimistisch und sehr ironisch gestimmt zu sein, was dem Lesevergnügen aber ein ganz, ganz dickes Plus verschafft.

 

Das Cover: Winterlich, weihnachtlich, schön. Ich als New York Fan bin natürlich sofort auf das Cover angesprungen. Die Farben sind schön leuchtend und bilden einen guten Kontrast zueinander. Ob ich mir Dash & Lily nun genauso vorgestellt habe, wie sie da abgebildet sind, sei mal dahingestellt - eigentlich eher nicht - aber das war mir in diesem Fall auch relativ egal. Ich finde es defintiv schön anzusehen und es verspricht doch lediglich eine schöne Weihnachtsgeschichte, was es zu 100% einhält.

 

Von mir erhält diese Buch: 

Für das Cover: 5/5 

Für den Schreibstil: 5/5 

Für die Charaktere: 5/5 

Für die Spannung: 3/5 

Fur das Gefühl: 4/5 

Für den Humor/Ironie: 5/5 

 

Gesamt: 27/30 ❤

Zwischenbericht:

Dash & Lily - Ein Winterwunder - Rachel Cohn & David Levithan

Ich habe mir das Buch von Rachel Cohn und David Lavithan spontan aus einer Laune heraus im Buchladen gekauft. Ich hatte Lust einfach mal wieder eine richtig schöne Liebesgeschichte zu lesen. Da ich bereits seit ca. zwei Wochen in Weihnachtsstimmung bin (ja, ich höre in der Tat schon meine Weihnachtsplaylist und bin auch schon im Besitz von Spekulatius...gewesen) konnte ich an dem Tisch mit den ganzen Büchern, wo die Schneeflocken auf den Covern nur so tanzen, einfach nicht vorbeigehen. Das Buch fängt schon so süß und einfach so romantisch an, man ist sofort bei den Charakteren und mag sie sofort. Umso enttäuschter bin ich gerade, als ich herausfand, dass es gar nicht Lily war, die Dash zu den ersten 3 Büchern geführt hat... Es ist jetzt hochdramatisch ausgedrückt, einfach mal eine Lüge die sie da Dash vorsetzt: Sie selber hätte wohlmöglich ganz andere Bücher ausgewählt und Dash hätte an dem Ganzen vielleicht den Reiz an der ganzen Sache nicht gesehen, wenn sie die Bücher ausgewählt hätte, dir IHREM Geschmack entsprechen... Da sie die Briefe aber nun fortsetzt, bin ich gespannt wie sich die Sache weiterhin entwickelt...